Schweiz

Briefmarken mit Wappen und Fahnen

Die Markennummern entsprechen den Michel-Katalogen

Briefmarken auf Briefmarken

Die ersten Briefmarken sind selten und dementsprechend teuer. Doch werden die ersten Briefmarken oft zu einem Jubiläumsanlass oder einer Briefmarkenausstellung als Motive für aktuelle Ausgaben verwendet:

Nr. 423 / 1943
 

Block anlässlich der Genfer Briefmarkenausstellung und dem 100. Jahrestag der Ausgabe der „Doppelgenf

 

Wiedergabe der 1. Briefmarke des Kantons Genf von 1843, Doppelmarke mit gemeinsamer Überschrift

Preis heute für die „Doppelgenf“ von 1843: Fr. 80'000.-

Nr. 1554-57 / 1995

Block anlässlich der nationalen Briefmarkenausstellung „Basler Taube“ 1995 in Basel

Wiedergabe der 1. und einzigen Briefmarke des Kantons Basel von 1845 und einer Stadtansicht im 17. Jahrh. nach einem Stich von Merian

Die „Basler Taube“ war weltweit die erste mehrfarbige Briefmarke. Die Taube war zusätzlich in Reliefdruck gestaltet. Die Marke zeigt unter dem schwarzen Baselstab (Wappensymbol der Stadt Basel) eine Brieftaube und die Umschrift STADT POST BASEL. Der Frankaturwert war  2 1/2 Rappen. Der heutige Preis für die originale Briefmarke „Basler Taube“ von 1845 beträgt bis Fr. 20'000.-

Nr. 946 / 1971

Block anlässlich der nationalen Briefmarkenausstellung 1971 in Basel

Wiedergabe eines 4er-Blocks der „Rayon 1“, gedruckt ab 1850, Frankaturwert = 4 x 50 Rp. = Fr. 2.-

„Rayon I“, blau, Frankaturwert 5 Rp./ „Rayon II“, gelb, Frankaturwert 10 Rp.

Gebührenstufung:
1.
 Rayon = bis 10 Wegstunden / 2. Rayon = 10 bis 25 Wegstunden
3. Rayon = 25 bis 40 Wegstunden / 4. Rayon = über 40 Wegstunden
(1 Wegstunde = 1 Meile oder 4,8 km)

Nr. 943 / 1971

Sondermarke zur Nationalen Briefmarkenausstellung NABA Basel 1971
Die Marke zeigt den Basilisk, den Wappenhalter des Baslerwappens mit der Rayon II

 

Die Pro Juventute-Marken (1918 bis 1930)

Die 1912 gegründete Stiftung "Pro Juventute" der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft widmet sich körperlich und geistig benachteiligten Schweizerkindern. Im Jahr 1913 veröffentlichte die Schweizerischer Post erstmals Briefmarken mit einem Verkaufszuschlag, welcher der Stiftung "Pro Juventute" zu gute kam.

Viel zur Beliebtheit der Pro Juventute-Marken trugen die von 1918 bis 1926 herausgegebenen Serien mit Kantonswappen bei. Sie waren dem Berner Heraldiker und Wappenmaler Rudolf Münger zu verdanken, der es nicht nur verstand, kleine graphische Meisterwerke zu schaffen, sondern mit feinen, im Hintergrund eingearbeiteten Symbole die Geschichte oder die Eigenart des Kantons darzustellen.

 


Nr. 143 / 1918
Kanton Uri
 

Nr. 144 / 1918
Kanton Genf

Nr. 149 / 1919
Kanton Nidwalden

Nr. 150 / 1919
Kanton Waadt

Nr. 151 / 1919
Kanton Obwalden


Nr. 153 / 1920
Kanton Schwyz
 

Nr. 154 / 1920
Kanton Zürich

Nr. 155 / 1920
Kanton Tessin

Nr. 172 / 1921
Kanton Wallis

Nr. 173 / 1921
Kanton Bern


Nr. 175 / 1922
Kanton Zug
 

Nr. 176 / 1922
Kanton Freiburg

Nr. 177 / 1922
Kanton Luzern

Nr. 185 / 1923
Kanton Basel Stadt

Nr. 186 / 1923
Kanton Glarus


Nr. 187 / 1923
Kanton Neuenburg
 

Nr. 209 / 1924
Kanton Appenzell I.Rh.

Nr. 210 / 1924
Kanton Solothurn

Nr. 211 / 1924
Kanton Schaffhausen

Nr. 214 / 1925
Kanton St. Gallen


Nr. 215 / 1925
Kanton Appenzell A.Rh.
 

Nr. 216 / 1925
Kanton Graubünden

Nr. 220 / 1926
Kanton Aargau

Nr. 218 / 1926
Kanton Thurgau

Nr. 219 / 1926
Kanton Basellandschaft

 

Ab 1921 wurden die Serien mit dem Kantonswappen durch eine Marke mit dem Wappen der Eidgenossenschaft und dem Frankaturwert für einen Auslandsbrief ergänzt. Zum Unterscheiden wurden jedes Jahr andere Schildhalter gewählt.

 

 

 


Nr. 174 / 1921
Wappen der Eidgenossenschaft
Schildhalter:
Kaiser Rudolf von Habsburg und Wilhelm Tell
 


Nr. 178 / 1922
Wappen der Eidgenossenschaft
Schildhalter:
Winkelried und Herzog Leopold II (Schlacht von Sempach)
 

Nr. 188 / 1923
Wappen der Eidgenossenschaft
Schildhalter:
Dauphin und Schweizer Krieger (Schlacht St. Jakob an der Birs)
 

 

 

 

 


Nr. 212 / 1924
Wappen der Eidgenossenschaft
Schildhalter:
Burgunder und Schweizer Krieger (Burgunderkriege)
 


Nr. 217 / 1925
Wappen der Eidgenossenschaft
Schildhalter:
Krieger aus den Mailländer Feldzügen

 

Nr. 221 / 1926
Wappen der Eidgenossenschaft
Löwendenkmal in Luzern


 

 

 

Nach dem Abschluss der Serien mit den Kantonswappen erschienen in den Jahren 1928 und 1930 zwei Serien mit Städtewappen. Die Serie von 1928 wurde wieder von Rudolf Münger gestaltet. die von 1930 von Paul Boesch.

 

 

 


Nr. 229 / 1928
Wappen der Stadt Lausanne
 


Nr. 230 / 1928
Wappen der Stadt Winterthur
 

Nr. 231 / 1928
Wappen der Stadt
St. Gallen

 

 

 

 


Nr. 241 / 1930
Wappen der Stadt Freiburg
 


Nr. 242 / 1930
Wappen der Stadt Schaffhausen
 


Nr. 243 / 1930
Wappen des Fleckens Altdorf
 

 

 

Sonderbriefmarken zur Landesausstellung 1939

Das grosse positive Ereignis des Jahres 1939, das in der Folge vom Ausbruch des Zweiten Weltkrieges überschattet werden sollte, war die Schweizerische Landesausstellung in Zürich.
Mit diesen Briefmarken wurde für die Ausstellung geworben. Jede Briefmarke erschien in drei Varianten: mit deutschem, französischem und italienischem Text.


Nr. 335 / 1939
Wappen der Eidgenossenschaft, Schweizer bringen ihre fertigen Arbeiten auf die Ausstellung
(Vertreter der verschiedenen Gewerbe)
 


Nr. 336 / 1939
Wappen der Eidgenossenschaft, Sommerfrischler und Senn lauschen auf der Alm einem Dichter
(Symbolisierung des geistigen Lebens)
 


Nr. 337 / 1939
Wappen der Eidgenossenschaft,
Piz Roseg und Tschiervagletscher
 

 

Bundesfeiermarken (Pro Patria)
 


Nr. 396 / 1941
650 Jahrfeier Schweizerische Eidgenossenschaft
Vierwaldstättersee mit den Wappen der drei Urkantone
Eine zweite Marke zeigt die Hohle Gasse bei Küssnacht
Entwurf vom Heraldiker Paul Boesch
 


Nr. 398 / 1941
750 Jahrfeier der Stadt Bern
Bauarbeiter unter dem Schutz des Herzogs Berchthold V. von Zähringen, Stadtwappen von Bern und auf dem Schild und der Fahne das Wappen der Zähringer
Entwurf vom Heraldiker Paul Boesch
 


Nr. 555 / 1951
Zürich 600 Jahre in der Eidgenossenschaft
Entwurf vom Heraldiker Paul Boesch
 


Nr. 570 / 1952
Glarus und Zug 600 Jahre in der Eidgenossenschaft
Entwurf vom Heraldiker Paul Boesch
 


Nr. 580 / 1953
Bern 600 Jahre in der
Eidgenossenschaft
Entwurf vom Heraldiker Paul Boesch
 

 

Bundesfeiermarken Pro Patria
Serie Historische Münzen (mit Wappenprägung)

 


Nr. 754 / 1962
Batzen aus Uri

 


Nr. 752 / 1962
Halber Silbertaler
aus Nidwalden
 


Nr. 795 / 1964
Schilling aus Zürich
 


Nr. 796 / 1964
Doppeldicken aus Basel
 


Nr. 797 / 1964
Silbertaler aus Genf
 


Nr. 798 / 1964
Halber Goldgulden aus Bern
 

 

Pro Juventute Briefmarken

1978 bis 1981 erschienen vier Serien mit Gemeindewappen, entworfen von Gastone Cambin. Der Druck erfolgte mit Bronze-Farben. Im "Schweizer Archiv für Heraldik", Jahrbuch 1981, ist die Entstehung dieser Serien geschildert.
 


Nr. 1142 / 1978
Aarburg AG
 


Nr. 1143 / 1978
Greyerz FR
 


Nr. 1144 / 1978
Castasegna GR
 


Nr. 1145 / 1978
Wangen an der Aare BE
 


Nr. 1165 / 1979
Cadro TI
 


Nr. 1166 / 1979
Rüte AI
 


Nr. 1167 / 1979
Schwamendingen ZH
 


Nr. 1168 / 1979
Perroy VD
 


Nr. 1187 / 1980
Cortaillod NE
 


Nr. 1188 / 1980
Sierre/Siders VS
 


Nr. 1189 / 1980
Scuol/Schuls GR
 


Nr. 1190 / 1980
Wolfenschiessen NW
 


Nr. 1210 / 1981
Uffikon LU
 


Nr. 1211 / 1981
Torre TI
 


Nr. 1212 / 1981
Benken SG
 


Nr. 1213 / 1981
Préverenges VD
 

 

Bundesfeiermarken Pro Patria
Serie Postschilder

 


Nr. 1200 / 1981
Postwagentafel der Freiburger Kantonalpost


Nr. 1201 / 1981
Tafel der Postablage
Gordola
 


Nr. 1202 / 1981
Tafel des Postbüros Splügen
 der Bündner Kantonalpost

 

Briefmarken zu Jahresereignissen
 


Nr. 794 / 1964
150. Jahrestag der Ankunft der Schweizer in Genf


Nr. 819 / 1965
150. Jahrestag des Eintritts der Kantone Wallis, Neuenburg und Genf in die Eidgenossenschaft
 


Nr. 1141 / 1978
Jura - Aufnahme als 23. Kanton in die Eidgenossenschaft


1203 / 1981
500 Jahre Freiburg und Solothurn
 im Bund der Eidgenossen
 (Stanser Verkommnis)
Stadtsiegel Solothurn
 


1204 / 1981
500 Jahre Freiburg und Solothurn
 im Bund der Eidgenossen
(Stanser Verkommnis)
Stadtsiegel Freiburg
 


Nr. 1366 / 1988
600. Jahrestag der Schlacht bei Näfels
(St. Fridolins-Banner)
 

 


Nr. 1255 / 1983
150 Jahre Kanton Basel-Landschaft
Siegel mit Kantonswappen
 

 

Nr. 1299 / 1985
Bundesfeiermarke aus der Serie
 Schätze aus Schweizer Museen: Volksmusikinstrumente
(Trommel mit Basler Wappen, 1571)
 

 


Nr. 835 / 1966
Eröffnung des Europäischen Kernforschungsinstitutes (CERN) in Meyrin/Genf
Flaggen der CERN-Mitglieder
 


Nr. 852 / 1967
1Aufhebung der Zollschranken innerhalb der EFTA-Staaten
Flaggen der EFTA-Staaten

 


Nr. 1477 / 1992
Schutz der Alpen

Gleiche Marke auch in Österreich


700 Jahre Eidgenossenschaft


Nr. 1421 / 1991
Symbolische Darstellung
des Schweizer Kreuzes
 


Nr. 1422 / 1991
Symbolische Darstellung
des Schweizer Kreuzes
 

Nr. 1438-41 / 1991
Viererblock zum Jubiläum 700 Jahre Eidgenossenschaft

Das Schweizerkreuz als Wappensymbol ist nur noch schemenhaft auf einem graffitiähnlichen Hintergrund zu erkennen.
Offensichtlich scheuten sich die Verantwortlichen der Schweizer Post, Flagge zu bekennen und tendieren vielmehr, die Schweiz EU-tauglich zu stimmen.

 

 

Nr. 1501 / 1993 Gemeinsame Sondermarke "Euregio Bodensee"
Restaurierter Schaufelraddampfer "Hohentwiel" und Flaggen der Bodensee-Anrainerstaaten
     
Nr. 1678 / 1993 Gemeinsame Sondermarke "Euregio Bodensee"
Restaurierter Schaufelraddampfer "Hohentwiel" und Flaggen der Bodensee-Anrainerstaaten
     
Nr. 2096 / 1993 Gemeinsame Sondermarke "Euregio Bodensee"
Restaurierter Schaufelraddampfer "Hohentwiel" und Flaggen der Bodensee-Anrainerstaaten

 

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Hans und Maria Rüegg
LI-9495 Triesen